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12.03.2026
Inhaltsverzeichnis:
- Gründe, einen Baum zu düngen
- Gesunder Boden: Grundlage für das Wachstum von Bäumen
- Eine Bodenprobe machen lassen
- Dem Baum die nötigen Nährstoffe zuführen
- Welche Bäume benötigen zusätzliche Nährstoffe?
- Wie erkenne ich einen Nährstoffmangel an meinem Baum?
- Wie werden Bäume richtig gedüngt?
- Organischer Dünger vs. mineralischer Dünger
- Düngen und Bewässern: Den Baum mit Nährstoffen und Wasser versorgen
- Mulchen als natürliche Bodenverbesserung
- Eigenen Kompost herstellen
- Pflanzenkohle einlagern
- Baumbewässerungssäcke einsetzen und Bäume düngen
- Der baumbad Wurmkompost Baumdünger
Durch Düngen kannst du die Bodenfruchtbarkeit steigern und so ein gesundes Wachstum für deinen Baum fördern. Und nicht nur das: Düngen kann den Boden aufbessern und das Bodenleben aufwerten. Und in einem kleinen Maßstab hilft es auch, Kohlenstoff im Boden einzulagern.
Und doch ist es nicht ganz so einfach. Denn nicht jede Düngung ist sinnvoll. Manche Böden sind schon überversorgt. Und manche Düngemittel können mehr Schaden anrichten, als sie nutzen. Schauen wir uns das nun genauer an:
Gründe, einen Baum zu düngen
Wenn du dir überlegst, deine Bäume zu düngen, ist es hilfreich, im Vorfeld zu prüfen, aus welchem Grund du deine Bäume düngen möchtest. Je nach Motivation braucht es unterschiedliche Ansätze und Mittel. Hier die wichtigsten Gründe, um einen Baum zu düngen:
- Behebung eines akuten Nährstoffmangels
- Verbesserung der Bodenstruktur und des Humusgehalts
- Anreicherung des Bodenlebens
- Langfristige Einlagerung von Kohlenstoff im Boden
Für die Behebung eines akuten Nährstoffmangels kannst du gezielt Dünger einsetzen. Für nachhaltigen Bodenaufbau und Anreicherung des Bodenlebens eignen sich Mulch, Kompost und organische Dünger.
Für die langfristige Einlagerung von Kohlenstoff und die Verbesserung der Speicherfähigkeit von Wasser und Nährstoffen im Boden kannst du Pflanzenkohle in die Erde bringen.
Kurzfristige Nährstoffzugabe und langfristige Bodenverbesserung sind nicht dasselbe und sollten deshalb getrennt voneinander betrachtet werden.
Und dann gibt es auch Methoden, die alle drei Ziele gleichzeitig abdecken. Aber lass uns mal bei der Basis anfangen: Beim Boden.
Gesunder Boden: Grundlage für das Wachstum von Bäumen
Gesunder Boden ist eine wesentliche Voraussetzung für gesunde Bäume. Die Definition von Boden der Bundesregierung lautet:
«Boden ist das mit Wasser, Luft und Lebewesen durchsetzte, unter dem Einfluss der Umweltfaktoren an der Erdoberfläche entstandene und im Laufe der Zeit sich weiterentwickelnde Umwandlungsprodukt mineralischer und organischer Substanzen mit eigener morphologischer Organisation, das in der Lage ist, höheren Pflanzen als Standort zu dienen. Dadurch ist der Boden in der Lage, eine Lebensgrundlage für Tiere und Menschen zu bilden.»
Hier die wichtigsten Funktionen des Bodens:
- Der Boden bildet mit seinem Gemisch aus Nährstoffen, Pilznetzwerken, Wasser und Mikroorganismen die Grundlage, damit Pflanzen wachsen und gedeihen können.
- Der Boden stellt eine Art Mikrokosmos dar, in dem unzählige Lebewesen einen Lebensraum teilen, von Bakterien und andern winzigen Organismen bis hin zu kleinen Tieren.
- Der Boden fungiert auch als eine Art Filter für das versickernde Regenwasser, was auf dem Weg nach unten zu immer saubererem Grundwasser wird, und vielerorts auf diese Weise Trinkwasserqualität bekommt.
- Im Boden werden riesige Mengen an Kohlenstoff gespeichert.
Eine Bodenprobe machen lassen
Da sich für die meisten von uns die Bodenqualität durch einfaches Hinschauen nicht so einfach erschliessen lässt, kann es sich lohnen, eine Bodenprobe machen zu lassen. Denn: Wenn du den Boden düngst, greifst du in ein komplexes Geschehen ein und kannst dabei auch einigen Schaden anrichten. Viele Böden sind bereits überdüngt, vor allem mit Stickstoff und Phosphat. Wenn du durch eine einseitige Düngung noch mehr davon hinzufügst, gerät das natürliche System unter Umständen noch stärker aus dem Gleichgewicht, was sich auch negativ auf die Bäume auswirken kann.
Zu einer Analyse des Bodens gehört in aller Regel auch, dass du konkrete Tipps zur optimalen Düngung erhältst. Darüber hinaus erhältst du weiterführende Informationen zum pH-Wert deines Bodens.
Falls du ohne Bodenprobe auskommen möchtest, empfehlen wir, organische Dünger, Mulch oder Wurmkompost zu verwenden. Dadurch kommst du den natürlichen Nährstoffkreislauf am nächsten.
Dem Baum die nötigen Nährstoffe zuführen
Nährstoffe sind eine wichtige Grundlage, damit Bäume gut wachsen können. Fehlen diese oder sind nur gering vorhanden, zeigt sich dieser Nährstoffmangel meist an Blattverfärbungen, einem kümmerlichen Wuchs, geringer Ernte bis hin zu akuten Baumkrankheiten.
Da Bäume widerstandsfähige und langlebige Lebewesen sind, können sie zunächst auch längere Perioden unter Nährstoffmangel überstehen, ohne dass offensichtlich wird, wie stark sie bereits unter dem Mangel leiden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass geschwächte Bäume wesentlich anfälliger für alle Arten von Stress sind, als wenn ihr Nährstoffhaushalt ausgeglichen ist.
Zu den Hauptnährstoffen für Bäume zählen Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Magnesium (Mg), Schwefel (S) und Kalzium (Ca). Daneben gibt es noch eine Reihe von Spurenelementen, die für einen gesunden Stoffwechsel und Wachstum zentral sind, von denen ein Baum nur geringe Mengen benötigt. Zu dieser Gruppe gehören Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Bor (B), Zink (Zn), Molybdän (Mo), Silizium (Si) und Mangan (Mn). Ideal ist es, wenn diese Nährstoffe in ausreichendem Masse im Boden für den Baum verfügbar sind.
Wichtig: Ein Nährstoffmangel kann nämlich nicht nur durch fehlende Düngung entstehen, sondern auch durch eine zu einseitige Nährstoffversorgung. Daher empfehlen wir, im Vorfeld zu ermitteln, welche Nährstoffe dein Boden benötigt. Das ist umso wichtiger, wenn du industriell gefertigten Dünger einsetzt. Wenn du nur organische Dünger verwendest (wie eigener Kompost, Mulch oder Pflanzenbrühe), ist eine einseitige Nährstoffversorgung viel unwahrscheinlicher.
So kann beispielsweise ein sehr hoher Kaliumgehalt im Boden die Magnesiumaufnahme der Wurzeln beeinträchtigen, selbst wenn Magnesium eigentlich ausreichend vorhanden ist. Solche Wechselwirkungen (Antagonismen) sind eine häufige Ursache für versteckte Mangelsymptome.
Wichtig ist es dabei auch zu beachten, dass jede Baumart einen unterschiedlichen Bedarf hat. Wir empfehlen dir deshalb auch, dich über die spezifischen Bedürfnisse deiner Bäume zu informieren.
Welche Bäume benötigen zusätzliche Nährstoffe?
Generell kann man sagen, dass viele Bäume grundsätzlich keine zusätzlich zugeführten Nährstoffe benötigen. Allerdings gibt es Ausnahmen:
- Bäume, die auf kargen, nährstoffarmen Böden stehen
- Obstbäume, die über eine lange Zeitdauer konstant einen hohen Ertrag einfahren sollen
- In sehr gepflegten Gärten oder Parks, wo beispielsweise das Herbstlaub sofort entfernt wird und damit als natürlicher Dünger wegfällt
- Für Jungbäume, die ohne Bodenverbesserung vor mehreren Jahren neu gepflanzt wurden
- Wenn bei einem Baum Anzeichen von Nährstoffmangel erkennbar werden
In diesen Fällen ist es sinnvoll, den Nährstoffhaushalt des Bodens durch regelmässiges Verwenden von organischem Dünger und Mulch zu optimieren, um so eine gesunde, wachstumsfördernde Umgebung für Bäume zu schaffen.
Wie erkenne ich einen Nährstoffmangel an meinem Baum?
Typische Anzeichen für Nährstoffmangel sind:
- Blattaufhellungen oder Vergilbungen
- Vorzeitiger Blattabwurf
- Schwache oder ausbleibende Blüte
- Geringer Fruchtansatz
- Verminderter Zuwachs
Diese Anzeichen ähneln auch denen beim sogenannten Trockenstress. Deshalb könnte es in einem ersten Schritt bereits hilfreich sein, den Baum zunächst einmal mit ausreichend Wasser zu versorgen.
Wie werden Bäume richtig gedüngt?
Hier die wichtigsten Richtlinien fürs Düngen von Bäumen:
- Verwende Dünger nicht leichtfertig und lasse dir vorher idealerweise eine Bodenprobe machen. Das ist besonders dann wichtig, wenn du industriell gefertigten Dünger kaufst.
- Bringe Dünger vorzugsweise im Frühjahr (März bis Mai) zu Beginn der Vegetationsperiode aus, da die Bäume zu diesem Zeitpunkt den höchsten Nährstoffbedarf für Wachstum und Austrieb haben.
- Vermeide stark stickstoffbetonte Düngergaben im Spätsommer und Herbst
- Verwende bevorzugt organische Düngemittel, da diese gleichzeitig auch zur Verbesserung der Bodenqualität beitragen.
- Setze mineralische Dünger nur wohldosiert ein und bedenke, das er zwar die Hauptnährstoffe NPK beinhaltet, aber nicht zur Bodenverbesserung beiträgt, und bei übertriebener Anwendung sogar schädlich werden kann.
- Passe die Düngung an Baumart, Standort und Bodenzustand an
Achte darauf, dass unterschiedliche Baumarten verschiedene Bedürfnisse nach Nährstoffen haben. Die Düngung sollte immer basierend auf der spezifischen Art des Baumes und seiner Umgebung angepasst werden. Grundsätzlich gilt: Eine gute Bodenstruktur und ein aktives Bodenleben sind langfristig wichtiger als kurzfristige Nährstoffgaben. Auf Dauer ist eine nachhaltige Bodenverbesserung durch Kompost und Mulchen wirksamer als das wiederholte Ausbringen einzelner Nährstoffe in Form von Kunstdünger.
Wenn du deinen Baum düngen möchtest, kannst du dich an folgenden Schritten orientieren:
- Prüfe zuerst den Zustand des Bodens: Ist er trocken oder stark verdichtet, empfehlen wir, ihn zuerst zu bewässern.
- Bringe den Dünger im äußeren Kronenbereich aus. Dort befinden sich die meisten Feinwurzeln des Baumes.
- Vermeide es, Dünger direkt am Stamm auszubringen.
- Wässere den Bereich anschließend gründlich, damit die Nährstoffe in die Wurzelzone gelangen.
Mehr Informationen zu den saisonalen Besonderheiten findest du im Text Bäume düngen im Zyklus der Jahreszeiten.
Organischer Dünger vs. mineralischer Dünger
Grundsätzlich werden zwei Typen von Dünger unterschieden: Organischer sowie mineralischer Dünger. Organischer Dünger entsteht durch die langsame Zersetzung von organischen Stoffen, beispielsweise durch Kompostierung oder Wurmkompost.
Durch die organische Düngung wird die Humusmenge erhöht, der Boden aufgewertet und das Bodenleben verbessert. Im organischen Dünger sind nicht nur einzelne Elemente wie Stickstoff vorhanden, sondern in der Regel eine ganze Palette von wichtigen Nährstoffen und Spurenelemente, die ein Baum benötigt.
Mineralischer Dünger dagegen ist meistens auf bestimmte Nährstoffe ausgelegt, die in der Hauptsache stickstoff-, phosphor- sowie kalium basiert sind, und deshalb auch NPK-Dünger genannt werden.
Wichtig: Mineralischer Dünger sollte mit mehr Vorsicht eingesetzt werden als organischer. Denn beim organischen Dünger ist es viel schwieriger, eine einseitige Überdüngung zu erreichen, als beim mineralischen Dünger.
Als organischen Dünger empfehlen wir den baumbad Flüssigdünger aus Wurmkompost. Dieser enthält neben den wichtigen pflanzenverfügbaren Stoffen auch Huminsäuren und lebende Mikroorganismen, die das Bodenleben zusätzlich anreichern.
Düngen und Bewässern: Den Baum mit Nährstoffen und Wasser versorgen
Sowohl Nährstoffe und Wasser sind essentiell für die Gesundheit und das Wachstum eines Baumes. Wenn ein Baum Mangelsymptome zeigt, kann sowohl Nährstoffmangel oder Wassermangel vorliegen, der Baum zeigt oft die gleichen Symptome. Deshalb empfehlen wir bei Mangelsymptomen, erst einmal zu prüfen, ob der Baum vielleicht zu wenig Wasser hat.
Zudem ist Wasser auch zentral, damit Bäume die Nährstoffe im Boden überhaupt aufnehmen und verstoffwechseln können. Wenn du über das Thema Düngen von Bäumen nachdenkst, empfehlen wir dir, auch immer das Thema Bewässerung mitzudenken. Das gilt besonders in trockenen Perioden.
Mulchen als natürliche Bodenverbesserung
Mulchen ist ein Wort, das oft nur Gärtner kennen. Zu Unrecht, denn es ist etwas sehr Einfaches und greift eigentlich nur ein Prinzip aus der Natur auf. In Wäldern beispielsweise wird die Erde mit einer Schicht von Blättern und heruntergefallenen Ästen überdeckt.

Unter Mulchen versteht man das Abdecken der Erde mit Pflanzenmaterial. Es ist eine einfache und wirksame Methode, um die Bodenqualität zu verbessern.
Das langsame Verwittern der verschiedenen organischen Materialien in der Mulchschicht versorgt das Bodenleben darunter mit Nährstoffen und Kohlenstoff, während sie gleichzeitig den gesamten Boden bedeckt und so vor Austrocknung schützt.
Mulchen bringt dir unter anderem die folgenden Vorteile:
- Liefert langsam und stetig Kohlenstoff und andere wichtige Nährstoffe an den Boden und baut ihn somit auf
- Liefert Nahrung für die Bodenlebewesen
- Fördert die günstige Krümelstruktur des Bodens. Dadurch kann der Boden auch Wasser besser aufnehmen
- Schützt den Boden vor Austrocknung und sorgt so für eine gleichmässige Bodenfeuchtigkeit
- Unterdrückt das Wachstum anderer Pflanzen (auch sogenannter Beikräuter)
- Verhindert oberflächlichen Bodenabgang (Abschwemmung von Nährstoffen)
Welche Materialien kannst du zum Mulchen verwenden?
- Laub
- Grasschnitt
- zerkleinertes Rindenmaterial
- halbreifer Kompost mit einer dünnen Schicht aus organischem Material abgedeckt
- gehäckseltes Stroh
- Holzspäne bzw. Hackschnitzel
Wie du Mulch einsetzen kannst:
- grünes Material wird nur dünn aufgetragen, da es sonst leicht fault. Es kann dafür öfters erneuert werden
- trockenes Material kann 5 bis 10 cm stark aufgetragen werden
- Bei schweren Böden (sehr ton- und lehmhaltig) sollte mit möglichst viel „lockerem“ Material gemulcht werden, da sonst die Gefahr von Staunässe und Fäulnis erhöht wird
In diesem Artikel findest du mehr über das Mulchen von Bäumen.
Eigenen Kompost herstellen
Einen Kompost legst du für das ganze Ökosystem Garten an. Du förderst damit die lokale Biodiversität, besserst den Boden auf und speicherst Kohlenstoff in der Erde. Gleichzeitig reduzierst du Abfall aus der Küche, in dem du einen Teil davon wieder der Erde zuführst.
Wenn du ausreichend Platz in deinem Garten zur Verfügung hast, empfehlen wir dir daher, auf jeden Fall, einen eigenen Kompost anzulegen. Die reife Komposterde kannst du dann nutzen, um deine Bäume zu düngen. In diesem Artikel findest du die wichtigsten Informationen über das Kompostieren.

Pflanzenkohle einlagern
Durch ihre poröse Struktur verfügt Pflanzenkohle über eine große Oberfläche. Dadurch können Wasser und Nährstoffe besonders gut gespeichert werden. Ähnlich wie bei einem Schwamm ist sie dadurch in der Lage, Wasser zu speichern und Nährstoffe einzulagern. Zudem bietet sie einen Lebensraum für Kleinstlebewesen im Boden. Wenn du Pflanzenkohle im Boden einlagerst, kannst du darüber hinaus auch in einem kleinen Maßstab dazu beitragen, Kohlenstoff im Boden zu speichern.
Vor dem Einbringen in die Erde ist es ratsam, die Pflanzenkohle zunächst in einem Flüssigdünger mit Nährstoffen und Wasser zu sättigen, um sicherzustellen, dass die bereits im Boden befindlichen Nährstoffe nicht zunächst von der Pflanzenkohle aufgenommen werden. Wurmkompost-basierter Flüssigdünger eignet sich dafür besonders, weil neben den Nährstoffen auch jede Menge Mineralien und Mikroorganismen mit in die Pflanzenkohle eingebracht werden, und so dein Garten doppelt profitieren kann. Mehr Informationen dazu findest du im Artikel Pflanzenkohle und Wurmkompost: Ein Power-Duo.
Baumbewässerungssäcke einsetzen und Bäume düngen
Baumbewässerungssäcke sind ein geeignetes Hilfsmittel, um Bäume effizient zu bewässern. Das Wasser wird tröpfchenweise an den Boden abgegeben und kann dadurch auch in die tieferen Erdschichten einsickern, wo es der Baum aufnehmen kann. Eine gleichmäßige Wasserversorgung durch Baumbewässerungssäcke kann auch die Nährstoffaufnahme verbessern, da der Boden kontinuierlicher feucht bleibt.
Folgende Punkte solltest du beachten, wenn du Bäume düngst und Baumbewässerungsbeutel einsetzt:- Verwende nur Flüssigdünger, der das Material des Baumbeutel nicht angreift
- Fülle keine festen Bestandteile in den Beutel (Verstopfungsgefahr)
- Verzichte auf Jauchen oder Düngertees mit Schwebeteilchen im Beutel
Wenn du deinen Baum mit einem Baumbeutel bewässern möchtest und den Boden gleichzeitig mit Nährstoffen und Mikroorganismen versorgen willst, empfehlen wir dir, den baumbad Flüssigdünger aus Wurmkompost mit ins Gießwasser zu geben.
Der baumbad Wurmkompost Baumdünger
Der baumbad Flüssigdünger basiert auf hochwertigem Wurmkompost, dem natürlichen Endprodukt von Regenwürmern. Er enthält eine Fülle an lebenden Mikroorganismen, Huminsäuren, pflanzenverfügbaren Nährstoffen und wachstumsfördernden Enzymen.
Er eignet sich auch für den Einsatz in Baumbewässerungssäcken.
Zusammenfassung: So düngst du Bäume richtig
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Viele Bäume benötigen nur dann zusätzlichen Dünger, wenn der Boden nährstoffarm ist oder Mangelsymptome auftreten.
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Eine Bodenprobe kann helfen, den tatsächlichen Nährstoffbedarf zu bestimmen.
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Organische Dünger wie Kompost, Mulch oder Wurmkompost verbessern langfristig die Bodenqualität und fördern das Bodenleben.
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Die wichtigste Zeit für eine Düngung ist das Frühjahr zu Beginn der Vegetationsperiode.
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Im Spätsommer und Herbst sollte auf Dünger mit hohem Stickstoffanteil verzichtet werden.
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Dünger sollte im äußeren Kronenbereich ausgebracht werden, wo sich die meisten Feinwurzeln befinden.
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Eine nachhaltige Bodenpflege durch Mulchen und Kompost ist oft wirksamer als häufige Düngergaben.
Wenn du wissen zusätzlich dazu möchtest, wann im Jahr eine Düngung besonders sinnvoll ist, lies auch unseren Artikel Bäume düngen im Zyklus der Jahreszeiten.
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Düngung kann die Bodenfruchtbarkeit verbessern und die Versorgung des Baumes mit essenziellen Nährstoffen unterstützen. Besonders in städtischen oder intensiv genutzten Böden kommt es häufig zu Nährstoffverlusten durch Auswaschung, Bodenverdichtung oder das Entfernen von Laub und organischem Material. Dadurch fehlt dem Boden langfristig organische Substanz, die für eine stabile Bodenstruktur und ein aktives Bodenleben wichtig ist.
Eine gezielte Düngung kann helfen, Humus aufzubauen, mikrobiologische Aktivität zu fördern und die Nährstoffverfügbarkeit zu stabilisieren. Gleichzeitig sollte Düngung immer bedarfsgerecht erfolgen. Viele Garten- und Stadtböden sind bereits mit einzelnen Nährstoffen – insbesondere Stickstoff oder Phosphor – überversorgt. Eine pauschale Düngung ohne Kenntnis des Bodenzustands kann deshalb ökologisch problematisch sein und das Wachstum des Baumes sogar negativ beeinflussen.
Organische Dünger wie Kompost, Wurmkompost oder andere humusbildende Materialien wirken langsamer, aber nachhaltiger. Sie liefern nicht nur Nährstoffe, sondern auch organische Substanz, die den Boden langfristig verbessert. Dadurch steigt die Wasserspeicherfähigkeit, die Krümelstruktur und die Aktivität von Bodenorganismen wie Bakterien, Pilzen und Regenwürmern.
Mineralische Dünger enthalten dagegen meist konzentrierte, sofort verfügbare Nährstoffe (z. B. Stickstoff, Phosphor, Kalium). Sie können kurzfristig Mangelerscheinungen ausgleichen, tragen aber nicht zur Humusbildung oder zur Verbesserung der Bodenstruktur bei. In vielen Fällen ist daher eine organische oder organisch-mineralische Düngung für Bäume langfristig sinnvoller, insbesondere in urbanen Böden mit geringer biologischer Aktivität.
Ja, eine Bodenanalyse ist die zuverlässigste Grundlage für eine bedarfsgerechte Düngung. Der Zustand eines Bodens lässt sich visuell nur sehr begrenzt beurteilen. Viele Böden enthalten bereits hohe Mengen einzelner Nährstoffe, während andere Elemente fehlen oder im falschen Verhältnis vorliegen.
Eine professionelle Bodenanalyse liefert Informationen über pH-Wert, Nährstoffgehalte (z. B. Phosphor, Kalium, Magnesium) und teilweise auch Humusanteile. Diese Werte ermöglichen eine deutlich gezieltere Düngeempfehlung. In Deutschland kostet eine einfache Bodenanalyse häufig nur etwa 20–40 € und kann über LUFA-Labore oder landwirtschaftliche Untersuchungsstellen durchgeführt werden.
Nährstoffmangel zeigt sich häufig durch Veränderungen an Blättern und Wachstum. Typische Symptome sind Vergilbungen, Aufhellungen zwischen den Blattadern, vorzeitiger Blattabwurf, geringerer Jahreszuwachs oder eine reduzierte Blütenbildung.
Diese Symptome können jedoch auch durch Wasserstress oder Bodenverdichtung entstehen. Besonders Trockenstress führt häufig zu ähnlichen Blattveränderungen, da die Pflanze Wasser und damit auch Nährstoffe schlechter aufnehmen kann. Deshalb sollte bei Verdacht auf Nährstoffmangel zunächst geprüft werden, ob der Baum ausreichend mit Wasser versorgt wird und ob der Boden ausreichend durchlüftet ist.
Ja, Bäume können auch über Baumbewässerungssäcke gedüngt werden. Die Säcke geben Wasser langsam und gleichmäßig an den Boden ab. Dadurch gelangt die verdünnte Nährlösung über mehrere Stunden in den Wurzelraum. Auf diese Weise kommt ein großer Teil des Bodens rund um den Baum mit der Nährstofflösung in Kontakt, was die Aufnahme über die Feinwurzeln erleichtert.
Wichtig ist, ausschließlich flüssige Dünger zu verwenden und diese ausreichend zu verdünnen. Feste Bestandteile können die Auslassöffnungen der Bewässerungssäcke verstopfen. Auch sehr dicke oder stark riechende Jauchen sind ungeeignet. Gut lösliche organische Flüssigdünger lassen sich dagegen problemlos mit Wasser mischen und gleichmäßig über den Bewässerungssack ausbringen.
Der optimale Zeitpunkt für eine Düngung liegt in der Hauptwachstumsphase der Bäume, meist zwischen Frühjahr und Frühsommer. In dieser Zeit bildet der Baum neue Triebe, Blätter und Feinwurzeln und benötigt daher mehr Nährstoffe. Organische Dünger können bereits im Frühjahr ausgebracht werden, da sie ihre Wirkung oft über mehrere Wochen oder Monate entfalten.
Spätsommerliche oder sehr späte Düngungen mit stark stickstoffhaltigen Düngern sollten vermieden werden, da sie das Wachstum neuer Triebe anregen können, die vor dem Winter nicht mehr ausreichend ausreifen.
Ein aktives Bodenleben ist entscheidend für die langfristige Nährstoffversorgung von Pflanzen. Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und andere Bodenorganismen bauen organische Substanz ab und wandeln sie in pflanzenverfügbare Nährstoffe um. Gleichzeitig stabilisieren sie die Bodenstruktur und fördern die Bildung von Humus.
Besonders wichtig sind dabei Mykorrhiza-Pilze, die mit den Wurzeln vieler Bäume eine symbiotische Verbindung eingehen. Diese Pilze vergrößern die effektive Wurzeloberfläche und verbessern so die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Organische Düngung und humusreiche Böden fördern diese Prozesse und tragen langfristig zu einem stabilen Bodenökosystem bei.
Super Idee, einfache Handhabung und von der Bestellung bis zur Lieferung alles bestens.
Michael K.