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19.07.2025
- Säuleneberesche Herkunft
- Säuleneberesche Pflege und Standort
- Säuleneberesche schneiden
- Säulenebereschen düngen
- Säuleneberesche gießen
Säuleneberesche Herkunft
Die Säuleneberesche (Sorbus aucuparia 'Fastigiata') ist eine auffällige und zugleich platzsparende Zuchtform der heimischen Eberesche (Sorbus aucuparia). Diese Sorte wurde gezielt für beengte Pflanzsituationen wie Vorgärten, Straßenränder, kleine Innenhöfe oder urbane Alleen gezüchtet, da sie durch ihren säulenförmigen, aufrechten Wuchs kaum seitlich ausladende Äste bildet. Botanisch gehört die Säuleneberesche zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), die neben Rosen auch viele heimische Gehölze wie Apfel, Birne oder Weißdorn umfasst.
Die Wildform, die Vogelbeere oder Eberesche, ist in weiten Teilen Europas und Asiens heimisch und besiedelt dort ganz unterschiedliche Lebensräume – von kühlen Gebirgsregionen bis hin zu sandigen Ebenen. Sie ist eine typische Pionierpflanze, die sich rasch auf Freiflächen, Kahlschlägen, Wegrändern und Brachland ansiedelt und dort zur Wiederbewaldung beiträgt. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit wurde sie früh auch in Kulturlandschaften eingeführt und zählt heute zu den verbreitetsten Laubbäumen Mitteleuropas.
Die Sorte 'Fastigiata' entstand vermutlich im 19. oder frühen 20. Jahrhundert durch gezielte Selektion besonders schlank wachsender Individuen. Im Gegensatz zur ausladenden Krone der normalen Eberesche wächst sie säulenartig mit dichter, aufrechter Verzweigung. Ihre endgültige Höhe kann 8 bis 12 Meter erreichen, bei einer Breite von lediglich 2 bis 3 Metern. Damit ist sie ideal für Standorte mit eingeschränktem Platzangebot.
Die Säuleneberesche trägt wie ihre Wildform im Frühling dichte Dolden aus weißen Blüten, die eine Vielzahl von Insekten anziehen. Im Herbst folgen die charakteristischen orange- bis scharlachroten Früchte, die bei Vögeln äußerst beliebt sind. Diese machen den Baum nicht nur zu einem ökologisch wertvollen Stadtbaum, sondern auch zu einem dekorativen Blickfang in jeder Jahreszeit.
Säuleneberesche Pflege und Standort
Die Säuleneberesche ist bekannt für ihre Robustheit und Anspruchslosigkeit. Sie gedeiht an vielen Standorten, bevorzugt jedoch einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit nährstoffreichem, durchlässigem Boden. Sie toleriert auch leicht saure bis neutrale Substrate und kommt mit mäßig trockenen wie auch frischen Bedingungen gut zurecht.
Dank ihrer Herkunft ist sie frosthart und übersteht Temperaturen bis zu -30 °C problemlos. Sie eignet sich daher hervorragend für kältere Regionen, Höhenlagen oder exponierte Standorte. Auch gegenüber Luftschadstoffen, städtischem Klima und salzhaltiger Luft zeigt sich die Säuleneberesche relativ tolerant, was sie zur idealen Wahl für Straßenbegleitgrün oder öffentliche Pflanzungen macht.
Wichtig ist jedoch, Staunässe zu vermeiden – die flacheren Wurzeln reagieren empfindlich auf dauerhaft nasse Böden. Vor allem in verdichteten Stadtböden empfiehlt sich eine gute Drainageschicht und lockere Bodenstruktur. Junge Bäume sollten in den ersten Jahren regelmäßig gegossen werden, um ein gutes Anwachsen zu fördern.
Säuleneberesche schneiden
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei der Säuleneberesche in der Regel nicht notwendig, da sie bereits von Natur aus eine klare, aufrechte Wuchsform besitzt. Dennoch kann ein gelegentlicher Formschnitt hilfreich sein, um abgestorbene, sich kreuzende oder nach außen wachsende Äste zu entfernen und die Form zu erhalten.
Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt ist im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Bei älteren Bäumen kann auch ein leichter Auslichtungsschnitt im Sommer erfolgen, um die Kronenstruktur zu verbessern. Verwende stets sauberes und scharfes Werkzeug, um glatte Schnittstellen zu erzeugen und Infektionen zu vermeiden.
Radikale Rückschnitte sind bei der Säuleneberesche nicht empfehlenswert, da sie den natürlichen Habitus beeinträchtigen. Ist ein Höhenwachstum unerwünscht, sollte die Begrenzung der Höhe behutsam und über mehrere Jahre hinweg erfolgen.
Säulenebereschen düngen
Die Säuleneberesche stellt keine hohen Ansprüche an die Nährstoffversorgung, profitiert jedoch von einer ausgewogenen Düngung – besonders in nährstoffarmen oder sandigen Böden. Ideal ist eine Düngung im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger wie Hornspänen, Kompost oder einem speziellen Baumdünger mit ausgeglichenem NPK-Verhältnis.
Verzichte auf eine Überdüngung mit stickstoffbetonten Düngern, da diese zu einem übermäßigen Längenwachstum führen können, was die Standfestigkeit beeinträchtigt und die Blütenbildung reduziert. Eine einmalige Gabe pro Jahr reicht in der Regel aus. Bei älteren Bäumen ist es oft ausreichend, das Laub im Herbst als natürliche Düngung auf der Baumscheibe zu belassen.
Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Holzhäckseln hilft, den Boden feucht zu halten und das Bodenleben zu fördern. Gleichzeitig schützt sie vor Unkrautdruck und Erosion.
Säuleneberesche gießen
Während ihrer Anwuchsphase in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung benötigt die Säuleneberesche eine regelmäßige Wasserversorgung. Besonders in den heißen Sommermonaten und bei längeren Trockenperioden ist ein durchdringendes Gießen essenziell, um die Wurzeln in der Tiefe zu erreichen.
Ist der Baum einmal etabliert, zeigt er sich relativ tolerant gegenüber Trockenheit. Dennoch sollte bei anhaltender Hitze – insbesondere bei Stadtbäumen – ein ergänzendes Gießen eingeplant werden. Optimal ist das Gießen am frühen Morgen oder späten Abend, damit möglichst wenig Wasser verdunstet.
Eine besonders effiziente Methode der Bewässerung ist die Verwendung eines baumbad Bewässerungsbeutels. Dieser wird um den Stamm gelegt und langsam mit Wasser befüllt – bis zu 75 Liter pro Durchgang. Das Wasser wird tröpfchenweise über mehrere Stunden abgegeben, was eine tiefgründige und kontinuierliche Durchfeuchtung des Bodens ermöglicht. Gerade bei Jungbäumen hilft der Beutel, Stress durch Trockenheit zu vermeiden und fördert ein gesundes Wurzelwachstum.
In Kombination mit einer Mulchschicht lässt sich so eine optimale Wasserversorgung sicherstellen – auch bei eingeschränkten Gießintervallen, wie sie etwa in öffentlichen Grünanlagen oder Privatgärten üblich sind.
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